Mirari

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Arbeit

Schubladen auf Schweinefüßen

Ein gestapeltes, beinahe figürliches Möbel, bei dem eine Reihe von Schubladen auf kleinen Schweinefüßen ruht – als balanciere das Objekt zwischen Möbel, Körper und Tierfigur. Schubladen verbindet das Funktionale mit dem Skulpturalen und spielt mit der Spannung zwischen Schwere und Leichtigkeit – zwischen Möbel und Charakter.

Schubladen – gestapelter Schubladenschrank mit anthropomorphen Beinen, entworfen von I. Mirari
Arbeit

Die Stäbchenbank

Eine Bankserie, bei der dichte Reihen farbiger Stäbchen eine lebendige, fast teppichartige Sitzfläche bilden. Die Stäbchenbank bringt Farbe, Rhythmus und Humor in den öffentlichen Raum – ebenso Installation wie Sitzmöbel.

Stäbchenbänke in verschiedenen Farben, entworfen von I. Mirari
Arbeit

Kleiderschrank

Ein Kleiderschrank, der vor allem eine Figur ist. Mit gestreiften Türen, einer verspiegelten Fläche und vier spitzen, gelben Beinen erinnert er ebenso an eine Bühnenfigur wie an ein Aufbewahrungsmöbel. Kleiderschrank ist ein klarer Ausdruck von Miraris bühnenbildnerischem Blick auf das Möbel.

Skulpturaler Kleiderschrank mit gestreiften Türen und gelben Beinen, entworfen von I. Mirari
Arbeit

Bett

Ein Bettrahmen, der den traditionellen Ausdruck verlässt und als kleines räumliches Objekt erscheint. Mit vier markanten Pfosten und einem rhythmischen, offenen Rahmen ist Bett eher mit einem Himmelbett oder einer Bühne verwandt als mit einem typischen Schlafzimmermöbel.

Skulpturaler Bettrahmen mit vier markanten Pfosten, entworfen von I. Mirari
Arbeit

Tausendfüßler

Eine lange, niedrige Bank, getragen von einer Vielzahl schlanker, farbiger Beine – die dem Möbel seinen Namen gegeben haben. Tausendfüßler ist im Park ebenso zu Hause wie in der Galerie: ein öffentliches Sitzmöbel mit Charakter, Humor und einer ganz eigenen Formensprache.

Tausendfüßler – lange Bank mit vielen farbigen Beinen, entworfen von I. Mirari
Arbeit

Schale

Ein Objekt in Form einer vielkantigen, offenen Schale, bei der die Verbindungen als sichtbares Ornament hervortreten dürfen. Schale zeigt Miraris handwerkliches Gespür im kleineren Format – ein Stück Geometrie, das zugleich Gebrauchsgegenstand ist.

Vielkantige Holzschale mit sichtbaren Verbindungen, entworfen von I. Mirari
Philosophie

Ein Möbel und eine Figur

Für I. Mirari ist ein Möbelstück niemals nur ein Gebrauchsgegenstand. Es ist ein Objekt mit Präsenz – etwas, das Raum einnimmt, eine Haltung hat und den Raum um sich herum verwandelt.

Die Arbeiten bewegen sich zwischen dem Zurückhaltenden und dem Ausdrucksstarken, zwischen der stillen Präzision des Handwerks und dem Humor der Bühne. Das Ergebnis sind Möbel, die es wagen, Charaktere in einem Zuhause oder im öffentlichen Raum zu sein – und zugleich in einem soliden Materialhandwerk verwurzelt bleiben.

Das Studio arbeitet projektweise, mit Schwerpunkt auf eigenen Arbeiten, Aufträgen und Kooperationen – stets mit dem Handwerk als Ausgangspunkt.

Möbel von I. Mirari, fotografiert an einem Kai
Designer

Wo Handwerk auf Bühne trifft

I. Mirari arbeitet mit Möbeln als Idee, Objekt und räumlichem Ausdruck. Mit einem Hintergrund als Tischler und Erfahrungen aus Bühnenbild und Kulissenbau verbindet er handwerkliche Präzision mit einem ausgeprägten Verständnis für Form, Material und visuelle Präsenz.

Seine Möbel bewegen sich zwischen dem Stillen und dem Theatralischen – zwischen strengen Linien und verspielten, beinahe charakterbildenden Gesten. Jedes Objekt ist ebenso Figur im Raum wie funktionales Möbel.

Porträt des Möbeldesigners I. Mirari

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